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    Weibliche Mythologie im Haus Menucha

Mythologische Tänze

Der kosmische Zyklus

Echte mythologische Tänze sind aus der Traum-Zeit der Menschwerdung. Ihre Energiemuster, die wir in Kreistänzen mit unseren Füßen auf dem Boden nachzeichnen, finden sich schon in den Höhlenzeichnungen, die ungefähr 30.000 Jahre vor unserer Zeit kunstvoll gemalt und eingeritzt wurden.
Sie beschreiben das Weltverständnis ewiger Wiederkehr der Sterne am Himmel, die geheimnisvollen Wandlungen des Mondes vom Neubeginn über die Fülle bis zum Verschwinden seines Lichtes und das Wunder des Jahreskreislaufes der Erde.

Die ewige zyklische Regeneration der Schöpfung, für Frauen körperlich im Menstruationszyklus erfahrbar, ist das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Weltweit wurde das dreiphasige Wandlungsmysterium von Entwicklung, Fülle und Loslassen als schwarz-weiß-rote Göttin gestaltet und verehrt. Ihre Mythen der Wandlung wurden in Sumer vor ungefähr 5000 Jahren als "lnanna's Abstieg in das große Unten" und ihren "Aufstieg in das große Oben" gefeiert. Diese ewige Wandlungsdynamik wurde in der Hochreligion von Eleusis 2000 Jahre später in den Göttinnen Kore, Demeter und Persephone personifiziert.

In mythischen Geschichten beschrieben Menschen Ihre Kultur, Religion und Weitsicht und tanzten symbolisch die unsichtbare Wandlung hinter allen sichtbaren Dingen. In Reigentänzen gestalteten sie ihre Ehrfurcht vor den kosmischen Rhythmen und erlebten die stetig gleichen Wandlungen des Mondes als ihre eigene Lebensdynamik von zuverlässiger Wiederkehr aus dem Tod. Tanzend übernahmen sie die Verantwortung dafür, daß der Zyklus ewiger Regeneration durch niemanden zerstört wurde.

Wir werden alte Symbolschritte und Kreistänze lernen, die uns wieder mit unseren echten mythologischen Wurzeln verbinden. Wir werden den kosmischen Reigen der Sternenwege, der Mondwandlungen und des Jahreskreislaufes tanzen und mit unseren Tänzen die Schöpfung und ihre ewige Wandlungskraft loben.



Zum Thema gibt es auch eine eigenständige Homepage
> Mythologischer Tanz.